Versicherungen rund ums Pferd

Pferdelebensversicherung, Weide-Flur-Versicherung, Leibesfruchtversicherung – auf dem Markt tummeln sich unzählige Spezialversicherung für Ross und Reiter. Doch welche Versicherung ist wirklich von Nöten? Wir stellen Ihnen die vier wichtigsten rund ums Pferd vor.

Pferdehaftpflicht – die wichtigste Versicherung im Schadenfalls

 

Ein Hengst zerstört den Koppelzaun, rennt über die Straße - wobei er einen Blechschaden verursacht - und deckt ungewollt eine Stute. Hier muss der Halter für die vielen unterschiedlichen Schäden aufkommen, die schnell ins Geld gehen können. Leicht liegen hier Rechnungen über mehrere tausend Euro auf dem Tisch. Hier sorgt eine Pferdehaftpflicht für die nötige Absicherung. Diese schützt den Halter dabei vor Sach-, Personen- und Vermögensschäden, die das Pferd einem Dritten zufügt.  Denn Vorsicht: Die private Haftpflichtversicherung springt nur bei Schäden durch kleine Tiere wie Katzen, Vögel oder Hamster ein.

 

Reiterunfall-Schutz – zu Ihrer eigenen Sicherheit

 

Egal ob Freizeitreiter oder Profi – für alle, die regelmäßig im Sattel sitzen, empfiehlt sich eine extra Reiterunfall-Schutz-Versicherung. Denn: Sollte das Pferd einmal unerwartet scheuen und den Reiter dabei abwerfen, drohen schwere oder langwierige Verletzungen. Aber auch vermeintlich harmlose Zeckenbisse, Kosten für kosmetische Operationen, Tagegeld zur Versorgen des Tieres während der Erkrankung des Reiter oder sogar Leistungen für Arbeitsausfälle, Invalidenrente oder im Todesfall können über diese Versicherung abgedeckt werden.

 

Umfassender Krankenschutz für Ihr Tier

 

Schlimme Stürze oder langwierige Erkrankungen können gerade bei so großen Tieren für die Halter zu enormen finanziellen Belastungen führen. Operationen mit anschließender Behandlung erreichen da schnell einmal einen fünf-stelligen Bereich. Die Pferde-OP-Versicherung zählt deshalb zu den wichtigsten Versicherungen gleich hinter der Pferdehaftpflicht.  Sie deckt – je nach Tarif – die vollen Untersuchungs- und OP-Kosten, die Nachbehandlung, Medikamente, Untersuchungen, aber möglicherweise auch alternative Behandlungsformen wie z.B. Homöopathie ab. Wer sich darüber hinaus für sein Tier noch weiterreichenderen Krankenschutz wünscht, ist mit einer Pferde-Krankenversicherung gut beraten.  Neben den Leistungen der OP-Versicherungen werden hier in der Regel auch alle ambulanten und stationären Behandlungen, verordnete Arznei- und Verbandsmittel sowie Labor- und Röntgenuntersuchungen übernommen, wenn das Pferd z.B. an einer akuten Kolik leidet oder nach einem Ausritt plötzlich lahmt.

 

Pferdehalterrechts-Schutz - Abgesichert im Streitfall

 

Sollte es wegen des Pferdes einmal zu einem Rechtsstreit z.B. mit dem Stallbesitzer, Tierarzt, Sattler oder Hufschmied kommen, sind diese meist durch reguläre Rechtsschutzversicherungen nicht abgedeckt. Der Halter bliebe möglicherweise auf anfallenden Anwaltskosten, Zeugengeldern oder Gutachterhonoraren sitzen. Hiervor kann eine Pferdehalterrechts-Schutz-Versicherung schützen.

 

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