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Wie Fische aktiv und gesund bleiben!

Bunt und munter ziehen sie ihre Kreise durchs Unterwasserreich und beeindrucken dabei jeden Aquarienbesitzer – Zierfische sind Haustier und Faszination zugleich. Gewusst wie, ist es ganz einfach, die Tiere auch fit und schön zu halten.

Mit einem Aquarium im Wohnzimmer hat der Fernseher Sendepause. Denn nichts ist entspannender, als den bunten Fischen bei ihrem Treiben unter Wasser zuzusehen. Doch nur gesunde Aquarienbewohner zeigen sich in ihrer vollen Farbenpracht und schwimmen munter durchs Becken.

 

Prävention durch richtige Fütterung

Um Guppy und Co. erst gar nicht erkranken zu lassen, hilft schon die richtige Futterauswahl. Optimal ist eine Nahrung, die aus natürlichen bzw. naturnahen Rohstoffen besteht und eine

artgerechte Fütterung erlaubt. Dafür müssen alle wichtigen Nährstoffe wie Proteine und Kohlenhydrate im richtigen Verhältnis zueinander stehen. Nur dann können die Tiere sie bestmöglich verwerten.

 

Qualitätsprodukte werden den hohen Anforderungen gerecht, unterstützen das Immunsystem der Tiere durch Inhaltsstoffe wie Algen, Knoblauch und Kräuter und ermöglichen einen an die jeweilige Fischart angepassten Speiseplan. Zusätzlich bleibt das Wasser kristallklar, denn bei optimaler Nährstoffverwertung minimiert sich die Kotausscheidung der Aquarienbewohner. Durch minderwertige Produkte können die Fische dagegen krank werden. Sie enthalten häufig einen zu hohen Kohlenhydratanteil, der zur Leberverfettung der Tiere führen kann.

 

Was tun bei Krankheitsbefall?

Krankheiten sollten frühzeitig erkannt und richtig behandelt werden. Ist der Fisch beispielsweise an Körper, Flossen und Kiemen mit 1,5 Millimeter großen, weißen Punkten überzogen, leidet er unter der Weißpünktchenkrankheit. Durch Scheuern an Pflanzen und Dekoration versucht er bereits im Anfangsstadium, die Erreger abzustreifen.

 

In späteren Stadien können so viele Erreger die Haut befallen, dass sich Flecken bilden. Diese Flecken sind weiß bis gelblich gefärbt. Nachdem sich die reifen Parasiten schließlich vom Fisch gelöst haben, teilen sie sich, sodass hunderte sogenannter Schwärmer entstehen. Diese vermehren sich und befallen im schlimmsten Fall den ganzen Fischbestand. Besonders betroffen sind junge Fische. Mit dem richtigen Medikament ist die Krankheit jedoch schnell und einfach zu bekämpfen.

 

Tipp:

 

Beim Füttern kommt es zusätzlich auf die richtige Menge an. Daher empfiehlt es sich, immer nur so viel Futter ins Becken zu geben, wie die Fische innerhalb von zwei bis fünf Minuten fressen können.