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Ein guter Start ins Leben

Kommt ein Hundewelpe oder Katzenjunges ins Haus, ist es ein wenig so, als ob eine Familie Nachwuchs bekommt: Man muss sich viel Zeit für den Neuankömmling nehmen, das Haus vorbereiten und sich mit Erziehungsfragen auseinandersetzen.

Tapsig und stürmisch geht es dann her, wenn die kleinen Wirbelwinde ihre neue Umgebung entdecken, da ist ein Unfall nicht ganz auszuschließen. Schnell ist ein Türrahmen oder ein Teppichboden ruiniert. Tierbesitzer sollten sich daher frühzeitig über die Versicherungsmöglichkeiten ihrer tierischen Schützlinge informieren.

 

Ein krankes Tier kann teuer werden

Anders als bei Hunden, für die eine Tierhalterhaftpflichtversicherung benötigt wird, sind die Katzen beitragsfrei in der Privathaftpflichtversicherung von Herrchen bzw. Frauchen mitversichert. Doch was passiert, wenn das Tier krank wird? Neben der Sorge um den vierbeinigen Hausgenossen können Erkrankungen oder Verletzungen von Hund und Katze schnell zu hohen Behandlungskosten führen. Der Blick auf eine Krankenversicherung bereits im Tierkindalter ist in diesem Falle schon lohnenswert.

 

Grundsätzlich gilt

In der Regel werden Hunde und Katzen aufgenommen, die gesund und nicht älter als fünf oder sechs Jahre alt sind. Meistens bieten die Versicherungen ganze Leistungspakete an, die – je nach Vertragsgestaltung – die Kosten der Vorsorge, also Impfungen, Krankenschutz, aber auch Operationen, Unfall- und Verkehrsunfallschutz übernehmen.

 

 

Vertragspunkte, die Sie sich genauer anschauen sollten:

Alter des Tieres: Meist werden ältere Tiere nicht versichert oder die Leistungen fallen niedriger aus.

Vorerkrankungen: Ist Ihr Tier gesund genug, um aufgenommen zu werden? Die Versicherung kann ein Gesundheitszeugnis verlangen oder den Tierarzt fragen.

Leistungsausschluss: Deckt die Versicherung alle Erkrankungen?

Leistungsobergrenze: Zahlt die Versicherung vielleicht nur bis zu einem bestimmten Betrag im Jahr?

Höhe des Gebührensatzes: Der Tierarzt darf für eine Behandlung verschieden hohe Sätze – vom niedrigen einfachen bis zum hohen dreifachen Satz – verlangen. Welchen Satz übernimmt die Versicherung?

Laufzeit: Wie lange soll der Vertrag laufen? Länger ist meist günstiger – aber nicht so einfach zu kündigen, denn an die einmal vereinbarte lange Laufzeit müssen Sie sich grundsätzlich halten.