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Tipps für Hundesenioren

Weiße Haare rund um die Schnauze, der verlangsamte Schritt bei der morgendlichen Runde, das gelassenere Gemüt bei der Begegnung mit Katzen – all das deutet darauf hin, dass der treue Begleiter ein Senior geworden ist. Gerade jetzt braucht er seinen Menschen, und der sollte die Bedürfnisse seines Hundes in dieser Lebensphase genau kennen.

Ernährung

Hundesenioren haben weniger Ge­schmacksnerven und reduzierte Spei­chelsekretion. Das kann beispielsweise erklären, warum einige Senioren mit zunehmendem Alter schlechter fres­sen. Oft sind auch die Zähne abge­nutzt und der Darm ist Träger als in der Jugend. Das sollte zum Beispiel berücksichtigt werden, wenn Kauknochen verfüttert werden. Dank industriell hergestellter Fertigfutter und Futterzusätze ist es nicht schwierig, jedem Hundesenior die passende Ernährung zusammenzu­stellen.

 

Sinnesleistung

Oft hört der alte Hund nur noch Ge­räusche bestimmter Lautstärke und Tonhöhe. Probieren Sie daher regel­mäßig aus, auf welche Laute Ihr Hund reagiert. Hört er merklich schlechter als früher, lassen Sie ihn nur noch in Hörweite und abseits der Stra­ße ohne Leine laufen. Hunde, die nicht mehr gut hören und sehen, erschrecken sich umso leichter. Aus Reflex können sie dann selbst nach vertrauten Personen schnappen. Bestrafen Sie den Hund nicht dafür. Machen Sie lieber alle Fa­milienmitglieder auf die veränderte Situation aufmerksam.

 

Bewegung

Passen Sie die Spaziergänge an die Be­dürfnisse Ihres Vierbeiners an und überfordern Sie ihn nicht. Gehen Sie lie­ber öfter am Tag eine kürzere Runde.

 

Denktraining

Denktraining ist wichtig, um den Hun­desenior lange fit zu halten. Spiele in der Wohnung, bei denen der Hund bei­spielsweise sein verstecktes Spielzeug suchen muss, halten ihn länger jung!