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Vier Wurmkuren pro Jahr für Hunde

Einmal schnuppern genügt – und schon hat sich Hasso einen Fuchsbandwurm (Echinococcus multilocularis), den Kleinen Hundebandwurm (Echinococcus granulosus), einen Spul- oder einen Hakenwurm eingefangen. Und danach mit Herrchen oder Frauchen kuscheln? Vorsicht!

Von den vielen verschiedenen Wurmarten

des Hundes oder auch der Katze sind nicht alle für den Menschen gefährlich. Aber mehr als 20 Prozent aller Hunde tragen laut einer Studie in ihrem Fell Spulwurmeier, an denen sich auch der Mensch anstecken kann.

 

Wurminfektionen vorbeugen

Um Wurminfektionen im Haushalt zu vermeiden, sollten unsere vierbeinigen Haustiere daher regelmäßig entwurmt werden. Studien haben gezeigt, dass die in Deutschland übliche ein- bis zweimalige Entwurmung pro Jahr in den meisten Fällen nicht ausreicht. Die europäische veterinärparasitologische Organisation ESCCAP (European Scientific Counsel Companion Animal Parasites) rät daher zu einer häufigeren Entwurmung – mindestens viermal pro Jahr – und regelmäßigen Stuhlkontrollen der Haustiere. Jagd- oder Zuchttiere sollten sogar bis zu zwölfmal im Jahr vor Spul- und Bandwürmern geschützt werden.

 

Vorsorge: Wurmkur

Eine Wurmkur funktioniert nicht wie eine Impfung, sondern tötet nur die aktuelle Bürde vorhandener Würmer und Larvenstadien ab und schützt lediglich eine gewisse Zeit vor Neubefall. Besonders in Haushalten, in denen Kinder, alte oder kranke Menschen leben, ist daher regelmäßiges Entwurmen angebracht und ratsam. Hunde erhalten ihre Wurmkur meist in Form von Tabletten, Pasten oder Leckerli, die ihnen gut schmecken. Die Entwurmung ist in der Regel einfach und stressfrei für Tier und Mensch.

 

Verdacht auf Wurmbefall

Wurmbefall ist oft zunächst symptomlos. Hinweisend sind jedoch breiiger Kot und Durchfall, stumpfes Fell und/ oder Entwicklungsstörungen. Bei starkem Befall kann man Würmer im Kot oder aber auch in Erbrochenem finden.