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Pflege eines Hundes

Regelmäßige Körperpflege dient nicht nur der Schönheit eines Hundes, sondern ist für seine Gesundheit und sein Wohlbefinden geradezu unerlässlich. Dabei ist der Pflegeaufwand von Rasse zu Rasse unterschiedlich. Die nachfolgenden Pflegebereiche sind jedoch bei allenHunden zu beachten, egal ob kurz oder langhaariger Hausgenosse.

Fellpflege

Je nach Fellart – Kurz-, Rauh-, Lang-, Stockhaar etc. – sollte die Fellpflege täglich 15 bis 30 Minuten betragen, um tote Haare aus dem Fell des Vierbeiners zu entfernen. In der Regel werden die Hunde gebürstet, bei langhaarigen Hunden wird das Fell zuerst gekämmt.

 

Augenpflege

Um Entzündungen zu vermeiden, wird regelmäßig das sich in den Augenwinkeln bildende Augensekret mit einem Papiertaschentuch ausgewischt.

 

Ohrenpflege

Ein- bis zweimal wöchentlich sollten die Ohren inspiziert werden. Der Zoofachhandel

bietet spezielle Ohrreinigungstücher an, mit denen vorsichtig der Gehörgang des Hundes gereinigt wird. Wegen der großen Verletzungsgefahr bitte niemals Wattestäbchen zur Ohrenpflege verwenden.

 

Zahnpflege

Es ist ratsam, mit einer weichen Zahnbürste und einer im Zoofachmarkt erhältlichen

Zahnpasta für Hunde die Zähne des Vierbeiners zu putzen. Auch Zahnputzkauknochen oder feste Hundeknochen unterstützen die Zahnpflege. Regelmäßige Kontrollen sowie das rechtzeitige Entfernen von Zahnstein durch den Tierarzt sind wichtig.

 

Krallen- und Ballenpflege

Bei ausreichender Bewegung laufen sich die Krallen des Vierbeiners in der Regel ab. Sind die Krallen dennoch zu lang, besonderer Augenmerk gilt hier der etwas höher sitzenden Afterkralle, werden sie mit einer sogenannten Krallenzange gekürzt. Wer keine Erfahrung darin hat, sollte sich das Krallenschneiden von einem Tierarzt zeigen lassen. Mit der Kontrolle der Krallen werden auch die Ballen und Zwischenräume untersucht und von möglichen Fremdkörpern wie Steine und Splitter befreit. Bei Regen und Schnee werden die Ballen feucht abgeputzt und abgetrocknet.