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Gesunder Hundemund

Zahnerkrankungen kommen häufig gerade bei älteren Hunden ab dem 4. bis 6. Lebensjahr vor. Durch Nahrungsreste, die nach jeder Mahlzeit im Maul zurückbleiben, können Bakterien entstehen und den Zahn und sogar den Kieferknochen des Hundes angreifen.

Zahnsteinbildung

Übler Geruch aus dem Maul, das Schieben des Kopfes bei größeren Schmerzen oder das vorsichtige Kau­en und die sehr begrenzte Nahrungs­aufnahmen sind häufige Symptome.

 

Karies

Hat man im Hundegebiss einen kari­ösen Zahn gefunden, müssen alle weiteren Zähne auf kleinste Anzei­chen von Karies untersucht werden. Sind die weiteren Zähne gesund, soll­ten sie im Rahmen einer Kariespro­phylaxe versiegelt werden; eine zu­sätzliche Fluoridierung ist sinnvoll.

 

Vorsorge

Die beste Vorsorge ist immer das Zähneputzen! Denn bis heute gibt es kein Wunderfuttermittel, das die Plaquesbildung zuverlässig vermei­det oder Bakterien abtötet. Im Zoo­fachhandel ist spezielle Hundezahn­pasta erhältlich, die vom Hund ge­schluckt werden kann und ungiftig ist. Normale Zahnpasta ist giftig! Empfehlenswert ist es, das Zähne­putzen schon im Welpenalter als fes­tes Ritual einzubringen. Außerdem wird Ihr Hund durch diese Art von regelmäßigem Kontakt folgsamer und in bestimmten Situationen kann das passive Öffnen des Maules so­gar lebensrettend sein. Vor allem aber sollten Sie regelmäßig das Maul Ihres Hundes kontrollieren und bei Auffälligkeiten Ihren Tierarzt kon­sultieren.