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Supernasen im Einsatz

Nasenarbeit bedeutet für vierbeinige Schnüffelprofis jede Menge Spaß. Und ganz obendrein fördert die Erkundung der Welt mit der Hundenase zusätzlich die geistige und körperliche Auslastung.

In Sachen Schnüffeln sind Hunde echte Naturtalente. Denn den Einsatz mit ihrem Riechorgan müssen sie nicht erst lernen – lediglich, wonach er suchen soll, muss der Mensch seinem Vierbeiner klarmachen.

 

Gehirnjogging für Hunde

Das bewusste Einsetzen der Nase und das geduldige Verfolgen einer Spur bedeutet für jeden Vierbeiner eine absolut geistige Auslastung. Eine zwanzigminütige Kopf- und Nasenarbeit, während

der der Hund den gesuchten Gegenstand oder eine Person findet, ist vergleichbar mit einem dreistündigen Spaziergang. Und ganz obendrein bringen Schnüffelspiele viel Abwechslung und Spaß in jeden Hundealltag.

 

Den richtigen Riecher

Zum erfolgreichen Schnüffeln muss der Hund keiner bestimmten Rasse angehören. Gibt es hinterher eine Belohnung in Form eines Leckerchens, macht es dem Vierbeiner natürlich doppelt so viel Spaß. Damit nun die Supernase an die Schnüffelarbeit gehen kann, muss zuerst einmal eine Fährte gelegt werden. Dabei sollte der Startpunkt der Fährte für Mensch und Hund deutlich markiert und erkennbar sein.

 

Wiederholung macht den Meister

Die konzentrierte Arbeit erleichtert man dem Hund, indem er durch immer wiederkehrende Rituale und Startsignale darauf vorbereitet wird. Einmal festgelegt sollte es keine Abweichungen mehr geben, denn nur so gewinnt der Hund an Sicherheit.

 

Vom Spuren legen bis zur Streckenlänge

Die ersten Male sollte Herrchen oder Frauchen selbst die Spur legen, um sich den Verlauf der Strecke besser einzuprägen. Sind Hund und Halter bereits ein eingespieltes Team, kann auch ein Helfer die Spuren legen. Zu Trainingsbeginn sollte die Duftspur sehr deutlich sein, um es für die Hundenase einfacher zu machen. Zudem gilt: je langsamer der Spurenleger geht, desto intensiver ist der Geruch des Suchobjektes. Am Ende der Fährte wird das zu suchende Objekt am Boden abgelegt. In einem Bogen, ohne die Fährte nochmals zu berühren, geht es zurück zum wartenden Vierbeiner. Bei der Fährtenlänge sollte man zu Beginn erst einmal mit zehn Metern beginnen. Schnüffelt der Hund die ganze Spur konzentriert aus, kann die Länge der Fährte langsam – nicht mehr als zwei Meter – gesteigert werden. Wichtig ist, dass der Vierbeiner nie überfordert wird, damit er den Spaß nicht verliert.