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Klickertraining mit Katzen

Was in der Hundeerziehung schon lange als Erfolgsmethode angewandt wird, ist durchaus auch bei unseren Samtpfoten möglich. Mit Hilfe des sogenannten Klickertrainings lassen sich Schritt für Schritt und mit viel Spaß die verschiedensten Übungen erlernen.

Egal, ob Freigänger oder Wohnungskatze, jede Mieze freut sich über eine intensive Beschäftigung mit ihrem Menschen. Mit der Klicker-Methode bringt man viel Abwechslung in den Alltag des Vierbeiners, denn das Klickern sorgt nicht nur für die körperliche, sondern auch für eine geistige Auslastung der Katze.

 

Regeln beachten

Die Voraussetzung für den Erfolg beim Klickern ist, dass die jeweils katzenspezifischen Eigenheiten und Fähigkeiten des Tieres berücksichtigt werden. Zwar lassen sich Katzen nicht so erziehen wie ein Hund, doch sie verstehen das Training ebenso gut wie dieser und haben genauso viel Spaß daran. Beim Katzentraining ist es enorm wichtig , die einzelnen Übungseinheiten auf jeweils zwei bis fünf Minuten zu begrenzen, denn die von Natur aus sehr eigensinnigen Wesen lassen sich gerne von äußeren Reizen ablenken. Dieses Verhalten ist absolut normal und ideal sind daher mehrere Einheiten über den Tag verteilt anzubieten. Das Klickertraining kann nur auf freiwilliger Basis funktionieren!

 

 

Klicker

Der Klicker ist eine Art Knackfrosch, bestehend aus einem Gehäuse, in dem sich ein Metallplättchen befindet. Beim Herunterdrücken erfolgt ein typisches „Klick-Klack“-Geräusch. Im Zoofachmarkt werden verschiedene Klickermodelle angeboten.

 

 

Motivation

Was mag oder frisst meine Katze gern? Dieser Frage sollte man sich bereits vor Beginn des Katzentrainings widmen, denn nur mit der passenden Belohnung lässt sich die Samtpfote motivieren, mitzumachen.

 

 

Der richtige Moment für den Klick

Beim Klickern ist es wichtig, den richtigen Zeitpunkt für den Klick zu erwischen, in dem das gewünschte Verhalten gezeigt wird. Wer beispielsweise seiner Katze das Heben der Pfote beibringen möchte, muss genau in dem Moment klicken, in dem die Samtpfote die Tatze hebt. Nach dem Klick erfolgt dann die Belohnung durch eine besondere Leckerei oder ein Spiel. Durch die Verknüpfung mit dem Futter oder Spiel wird der Klicker zum Verstärker. Da Katzen intelligent sind, begreifen sie sehr schnell, wofür sie ein „Klick“ und eine Belohnung bekommen. Mit viel Geduld bei den Übungen und Lob für die gewünschten Verhaltensweisen der Katze lassen sich so manch kleine Kunststücke trainieren und erlernen. Eine spannende Zeit für Mensch und Katze gleichermaßen!