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Wenn das Meerschweinchen krank ist

Ein gesundes Meerschweinchen ist aktiv und interessiert an seiner Umwelt. Bei guter Pflege ist es nicht sehr krankheitsanfällig. Fehlt ihm aber doch mal etwas, ist – bei frühzeitigem Erkennen – mit tierärztlichem Rat und gesunder Pflege sein Unwohlsein schnell vergessen.

Die häufigsten Krankheiten kurz beschrieben:

 

 

Durchfall

Bei leichtem Durchfall bekommt das Meerschweinchen vorübergehend kein Saftfutter, sondern nur viel Heu, ein wenig Trockenfutter und frisches Wasser. Stellt sich keine Besserung ein, sollte nach einem Tag der Tierarzt aufgesucht werden.

 

Verstopfung

Ballaststoffarme Ernährung, Bewegungs- oder Wassermangel können zu Verstopfungen führen. Eine geringere Menge an Trockenfutter, dafür den Anteil an Saftfutter wie frische Kräuter, Obst und Gemüse – nach und nach erhöhen. Beliebig viel Heu und ausreichend Bewegung fördert die Normalisierung der Verdauung. Auch hier gilt jedoch: sollte nach 24 Stunden keine Besserung erfolgen, muss der Tierarzt konsultiert werden.

 

Parasiten

Ein duftender Trockenstrauß aus Lavendel, Rosmarin oder Minze über dem Heim der kleinen Nager beugt Flöhen und anderen Parasiten vor.

 

Schnupfen

Häufiges Niesen und wässriger Nasenausfluss werden meist durch Zugluft, feuchte Räumlichkeiten oder trockene Heizungsluft verursacht. Hier ist die Anwendung einer Rotlichtlampe empfehlenswert. Mit ausreichend Abstand vom Gehege wird nur ein Teil des Heims bestrahlt, damit dem Meerschweinchen eine Rückzugsmöglichkeit geboten wird. Zudem muss unbedingt darauf geachtet werden, dass sich andere Gegenstände aufgrund der Brandgefahr nicht zu nah an der Wärmequelle befinden.

 

Hitzschlag

Hohe Temperaturen machen den Meerschweinchen sehr zu schaffen. Ein zitterndes oder hechelndes Tier sollte schnell an einen kühlen Ort gebracht werden. Vorsichtig und leicht mit Wasser benetzen oder das Tier in ein feuchtes Tuch ebenso vorsichtig einhüllen.