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Verstehen Sie meerschweinisch?

Quieksen, Glucksen, Grunzen – eine ganze Bandbreite an Tönen können Meerschweinchen erzeugen. Beobachtet man sie genau, haben sich die lebhaften Nager immer viel zu erzählen. Aber auch uns Menschen können sie einiges mitteilen, man muss nur genau hinschauen und -hören!

Meerschweinchen kommunizieren untereinander sehr lautstark. Für das gegenseitige Erkennen geben sie so genannte Stimmfühlungslaute von sich.


Das morgendliche Begrüßen der Tiere untereinander wird durch Glucksen oder leises Grunzen erzeugt. Auf-sich-aufmerksam-machen wird durch Pfeiflaute der Tiere geäußert.


Ein leises Murmeln, Grunzen und Glucksen drückt Zufriedenheit aus, dabei ist die Körperhaltung ganz entspannt. Beispielsweise beim Streicheln des Tieres!


Lautes Knattern und Zähnewetzen und das Heben des Kopfes ist eine deutliche Warnung.


Eine Mischung aus Pfeifen und Quietschen ist ein eindeutiger Protestschrei des Meerschweinchens. Möglicherweise wird das Tier falsch angefasst oder möchte gerade nicht hochgehoben werden.


Helles Fiepen ist ein Suchlaut, den Jungtiere von sich geben, vermissen sie ihre Eltern.


Ängstliches, lautes Quietschen oder Zähneknirschen weisen auf Schmerzen oder Ängste des Tiers hin.


Durchgehendes Knattern, Gurren und Grunzen sind bei der Werbung und Brunft zu hören.


Beruhigende Töne wie leises Zwitschern und Zirpen geben sie von sich, legt sich die Meerschweinchenbande abends zum Schlafen.


Auch wenn längst noch nicht alle Zwischentöne der kleinen Schweinchen in ihrer Bedeutung erforscht sind, gewiss ist, dass die Laute im Umgang mit ihresgleichen anders sind als die zu uns Menschen.