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Tierisch gut versichert?

Haustiere sind in Deutschland so beliebt wie nie zuvor. Egal, ob man sich für das Pferd, einen Hund, die Katze oder ein Kleintier entscheidet, die Freude an einem tierischen Begleiter ist groß. Wer mag da schon daran denken, dass einmal Schlimmeres passieren kann?

Doch Unfälle sind schnell passiert. Da beißt der Hund den Briefträger, die Katze reißt im vollen Tatendrang Omas gute Porzellanvase um und das Kaninchen knabbert mit Vorliebe an Fußleisten und Tapeten. Für den Fall der Fälle sollten Tierhalter daher grundsätzlich und rechtzeitig eine passende Tierversicherung abschließen.

 

Richtig versichern

Generell gilt: für Schäden, die Kleintiere wie Hamster, Meerschweinchen, Rennmäuse, Zwerghasen, aber auch Katzen anrichten, haftet in der Regel die Privathaftpflichtversicherung des Besitzers.

 

Eine eigene Tierhaftpflichtversicherung brauchen dagegen Hunde und Pferde, die bei Haftpflichtansprüchen je nach Versicherungssumme die entstandenen Schäden begleicht. Allerdings ist eine Versicherung nur zur Zahlung verpflichtet, handelt es sich bei den Ansprüchen um plötzlich und unvermittelt entstandenen Schaden durch das Tier. Abnutzungsschäden, die beispielsweise durch Hunde oder Katzen über einen längeren Zeitraum in der Wohnung verursacht werden, dürften die Versicherungen meist nicht zahlen.

 

Ein weiterer wichtiger Aspekt ist die Gesundheit des Haustieres. Gerade bei Hunde- oder Pferdehaltern schützt eine Krankenversicherung vor den finanziellen Risiken bei einer Erkrankung des Tieres. Auch Besitzer von Katzen sollten genau prüfen, ob eine Krankenversicherung in Betracht gezogen werden sollte. Speziell angebotene OP-Kostenversicherungen tragen die Kosten für die eigentliche Operation.

 

Tipp: Preis-Leistungs-Angebote der verschiedenen Anbieter sollten umfassend und sorgfältig geprüft werden!