Geckos – Kleine Kletterkünstler im Terrarium

Geckos sind eine außerordentlich formenreiche und alte Echsengruppe. Sie gehören zu den beliebtesten Terrarienbewohner, die bei guter Pflege und Haltung bis zu 20 Jahre alt werden können. Die hübschen Exoten sind je nach Gattung auch für Terraristik-Einsteiger hervorragend geeignet.

Die schlanken Winzlinge leben in freier Natur vorwiegend in felsigen Regionen, Grasland oder steppenartigen Trockengebieten. In ihren Heimatländern sind sie nützliche und bei den Menschen äußerst beliebte Insektenvertilger.

 

Geckos und ihre Füße

Besonders auffällig und variantenreich ist die Zehenform der kleinen Echsen. Zahlreiche Geckos verfügen über sogenannte Haftorgane, auch Haftlamellen genannt. Mit diesen sind sie in der Lage geradezu akrobatische Meisterleistungen zu vollbringen. Kopfüber haften sie an den Glasscheiben der Terrarien oder an glatten Oberflächen, der im Terrarium eingesetzten Bambusrohre.

 

Niemals am Schwanz festhalten

Der Schwanz stabilisiert den Körper der Tiere, dient als Balance beim Klettern und ist zugleich ein wichtiger Fett- und Nährstoffspeicher, von dem die Tiere in der Winter- bzw. Sommerruhe zehren. Droht den Tieren Gefahr, sind Geckos in der Lage ihren Schwanz abzuwerfen. Auch wenn dieser in kurzer Zeit nachwächst, sollten Stress- und Gefahrensituationen vermieden werden. Dazu gehört auch das Ergreifen der Tiere mit der Hand.

 

Tag-, Dämmerungs- und nachtaktive Geckos

Grundsätzlich unterscheidet man zwischen tagaktiven Arten und Geckos, die bevorzugt in der Dämmerung auf Nahrungssuche gehen und in der Dunkelheit eifrig ihr Revier erkunden. Für welche Art von Gecko Du Dich entscheidest, hängt hierbei nicht zuletzt von Deinem eigenen Lebensrhythmus ab.

TIPP

Geckos sollten je nach Art paarweise oder in einer kleinen Gruppe gehalten werden. Denn dies entspricht ihrer natürlichen Lebensweise.

Beliebte Geckoarten

Wie es der Name bereits vermuten lässt, gehört der Goldstaub-Taggecko zu den tagaktiven Geckoarten. Seinen Namen verdankt er der goldfarben bis grünlich schimmernden Pigmentierung in der Nackenregion. Terrarienfreunde schätzen den in der Haltung unkomplizierten sowie langlebigen Kletterkünstler. Damit sich die Tiere wohlfühlen und gesund bleiben, werden sie in einem Feuchtterrarium mit Erde oder Kies sowie Kletterästen und Bambusröhren gehalten.

Der mit seinem Tupfenmuster wunderschön gezeichneter Leopardengecko ist ideal für Einsteiger. Er wird recht zahm und obwohl er zu den nachtaktiven Geckos zählt, ist er zur Nahrungsaufnahme auch tagsüber oft unterwegs. Leopardengeckos sind Bodenbewohner und benötigen in ihrem Trockenterrarium Sand, gewölbte Steine und Rinde, die den Tieren als Unterschlupf und Liegefläche dienen.

Beitrag teilen

Share on facebook
Facebook
Share on twitter
Twitter
Share on pinterest
Pinterest
Share on email
Email

Mehr entdecken?

Zecken im Hunde- und Katzenfell

Sobald es draußen wärmer wird, müssen sich Hunde- und Katzenhalter darauf einstellen, dass die Zeckenzeit beginnt. Im Frühjahr und Sommer ist die Gefahr eines Zeckenbefalls besonders groß. Die unangenehmen Plagegeister

Weiterlesen