Garnelen im Aquarium

Mit ihrer Farbvielfalt und Lebhaftigkeit zählen Garnelen bei Aquarianern bereits seit einigen Jahren zu beliebten Unterwasserbewohnern. Mit Fischen oder anderen Garnelenarten bilden sie in der Tierwelt eines Gesellschaftsbeckens eine reizvolle Koexistenz. Doch die Mitbewohner der flinken Tiere müssen gezielt ausgesucht werden.

In guter Gesellschaft

Generell können die meisten Garnelenarten untereinander gut vergesellschaftet werden. Eine ideale Konstellation für eine Wohngemeinschaft bilden die beliebten Arten „Crystal Red“ und „White Pearl“ oder „Red Fire“ und „Tiger Garnele“. Bei der Vergesellschaftung mit Fischen bieten sich alle kleineren, nicht räuberischen Fische als Mitbewohner für Garnelen an. Dazu gehören zum Beispiel Platy und Guppy. Allerdings können selbst Neon-Fische für die Babygarnelen zur Bedrohung werden und es wird Haltern nie ganz gelingen, Junggarnelen und Larven vor den stets hungrigen Fischen schützen zu können – egal wie klein und friedfertig sie sind.

Rückzugsorte schaffen

Es ist daher ratsam, im Aquarium für eine dichte Bepflanzung und genügend Versteckmöglichkeiten für den Garnelennachwuchs zu sorgen. Dazu gehören dichte und feingliedrige Pflanzen sowie kleine Moosecken, die von den Mini-Garnelen gerne angenommen werden. Je mehr Moos oder üppige Bepflanzung das Aquarium bietet, desto mehr Garnelen erreichen das Erwachsenenalter.

Zu große und hektische Fische, wie zum Beispiel Barsche und Diskusfische, die den Garnelen nachstellen, eignen sich nicht für eine Vergesellschaftung. Aquarienfreunde, die sich nicht sicher sind, welche Fische sie mit welchen Krebstieren vergesellschaften können, finden die passende Beratung im Fachhandel.

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