Rasseportrait: Bengalen

Haustiger im Leopardenfell

Sie sind ebenso intelligent wie verspielt und Katzenliebhaber können sich ihrem wilden Charme kaum entziehen. In ihrem Aussehen dem eines kleinen Leoparden ähnelnd, werden sie nicht selten Leopard

Bengal oder auch Leopardette genannt.

Bengalen, die das Temperament sowie die Zutraulichkeit einer Hauskatze mit der Ursprünglichkeit einer Wildkatze in sich vereinen, gehören wohl zu den hübschesten Rassekatzen überhaupt. Die exotischen Schönheiten bestechen durch Anmut sowie Grazie gleichermaßen und sind außerordentlich intelligent.

Extrem verspielt und aktiv

Die lebhaften und selbstbewussten Tiere genießen und schätzen die Gesellschaft ihrer menschlichen Mitbewohner sehr. Als beliebte Gefährten für die ganze Familie besitzen Bengalen bis ins hohe Alter einen ausgeprägten Spieltrieb. Neugierig, liebevoll und ebenso clever wie erfindungsreich patrouillieren sie durch ihr häusliches Revier, immer bereit für eine kleine Schmuseeinheit mit ihrem Menschen. Ihre enorme Sprungkraft und die Pfotenfertigkeit sind die wohl mit Abstand die markantesten Eigenschaften dieser Rasse.

Von wegen wasserscheu

Anders als die meisten Hauskatzen besitzen Bengalen eine ausgesprochene Vorliebe für Wasser. Da wundert es nicht, wenn der Leopard en miniature gerne einmal mit seinen Mitmenschen die Dusche teilen möchte. Die Passion zum spritzigen Nass ist nämlich, neben der gewaltigen Sprungkraft der

Tiere, ein Erbe ihrer wilden Verwandten.

Ein Blick in die Geschichte

Anfang der 60er Jahre verpaarte die Genetikerin Jean Mill eine weibliche asiatische Leopardkatze mit einem schwarzen Hauskater. Aus der Verpaarung entstand ein gepunktetes Katzenweibchen, das mit dem Vatertier rückgekreuzt wurde. Das Resultat dieser Kreuzung war ein Wurf schöner, gepunkteter Kätzchen. Doch erst 1972, nach einer mehrjährigen Unterbrechung, führte Jean Mill die Zucht weiter. 1985 wurde die Bengalkatze erstmals auf einer Show der International Cat Association (TICA) in den USA präsentiert und als Rasse anerkannt. Bei der Entstehung der Rasse wurde unter anderem

die Ägyptische Mau eingekreuzt. Heute dürfen Bengalen nur noch „reinerbig“ gezüchtet werden, das heißt, es darf nur Bengal mit Bengal verpaart werden.

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