So einfach geht Glücklichsein!

Eine Katze zieht nicht einfach ein, sie stellt bestimmte Ansprüche an ihr neues Zuhause. Zunächst legt sie Wert auf eine gute Grundausstattung. Doch wie will der Stubentiger wohnen? Damit er sich von Anfang an rundherum wohlfühlt, ist es wichtig, dass in seiner Wohnung alles am richtigen Platz steht.

 

Lebensumstände und Bedürfnisse

Stubentiger, deren Streifzüge sich auf das Wohnungsareal beschränken, verbrauchen wesentlich weniger Energie als ihre freilaufenden Artgenossen. Sie besitzen daher andere Anforderungen an das Nährstoffprofil ihres Futters. Spezielle Futtermittel für Indoor-Katzen aus dem Fachmarkt sind sehr gut auf die Bedürfnisse der Tiere abgestimmt. Ausgewogen und leicht verdaulich, liefern sie den Tieren eine Kost mit allen Bestandteilen, die sie zur Gesunderhaltung benötigen. Der Haupteiweißlieferant eines hochwertigen Futters besteht dabei stets aus Muskelfleisch, beispielsweise von Huhn, Rind oder Wild. Ein hoher Anteil von tierischem Eiweiß spricht für gute Qualität. Das Füttern von Nassfutter in Kombination mit Trockenfutter gehört zu einer beliebten Ernährungsform vieler Tierhalter. Bei der Gabe von Trockenfutter ist darauf zu achten, dass der Katze stets genügend Trinkwasser zu Verfügung steht, da es nur einen Rohwassergehalt von etwa zehn Prozent enthält. Da die Trinkgewohnheiten der Tiere sehr unterschiedlich sind, bieten sich auch entsprechende Katzendrinks als gute Durstlöcher an. Optimal eignen sich auch sogenannte Trinkbrunnen, die mit fließendem Wasser die Tiere zu regelmäßigem Trinken animieren. Da ihnen das Gras als Verdauungshilfe verschluckter Haare dient, ist eine Schale oder ein Töpfchen mit Katzengras aus dem Fachhandel ratsam. Ebenso sind spezielle Malzpasten empfehlenswert, die das natürliche Austragen der im Magen gebildeten Haarballen unterstützen.

 

Wohnräume und –Träume

Schlaf- und Ruheplätze für ungestörte und entspannte Schläfchen bietet der Zoofachmarkt in unterschiedlichsten Modellen an. Als klassischen Katzenkorb, gemütliches Schlafsofa, flauschige Kuschelhöhle oder als bequeme Liegematte. Egal, wie sie gerne schläft, ganz wichtig ist der Standort: Ruhig soll er sein, aber doch an einem Platz, von dem aus sie alles im Blick hat, was um sie herum geschieht.

 

Alles im Blick – Vom Kratzbaum bis zum sicheren Aufstieg

Viele Katzen bevorzugen erhöhte Aussichtsplätze. Für den besseren Aufstieg, besonders für ältere Katzen, auf das Sofa und den Kratzbaum kann der Tierhalter eine kleine Rampe für seinen tierischen Mitbewohner bereitstellen. Krallenwetzen gehört zum Wesen der Katze und der Kratzbaum ist ein Muss für jede Samtpfote und verhindert zudem, dass stattdessen Türen und Möbel leiden. Ein Kratzangebot mit Sisalschnur bietet den besten Widerstand für die scharfen Krallen des Tigers. Ein gut befestigtes Kratzbrett ist in einer kleineren Wohnung eine platzsparende Alternative zu einem großen Kratzbaum.

 

Hygiene – Ein Muss in Puncto Napf und Toilette

Immer gut reinigen, so lautet die Regel für Futter- und Wasserschüssel der Katze. Deshalb sollten beide Näpfe am besten aus Edelstahl, glasiertem Ton oder festem Plastikmaterial sein, das mit heißem Wasser gründlich auszuwaschen ist. Außerdem müssen die Schüsseln standfest sein, um beim Gebrauch durch das Tier nicht wegzurutschen. Eine Antirutschmatte sorgt dafür, dass beim Fressen und Trinken alles an seinem Platz bleibt.

 

Beim stillen Örtchen ist die Katze eigen und gleich zwei Toiletten sind pro Katze empfehlenswert. Die Größe der Schale sollte unbedingt so bemessen sein, dass sich die Tiere nach Belieben drehen und wenden können. Ein hochgezogener Rand verhindert, dass das Tier beim Verscharren ringsum die Streu verteilt. Viele Katzen, aber eben nicht alle, mögen die Modelle mit einem Haubenaufsatz. Deren Vorteil: Das Tier fühlt sich ungestört, da es nicht beobachtet werden kann. Ein Nachteil ist, dass sich bei zu nachlässiger Reinigung, schnell im Inneren Gerüche bilden können. Denn für die Katzentoilette gilt in jedem Fall: Sauber und geruchsfrei, das fordert die Katze unbedingt.

 

Die verschmutzte Einstreu ist täglich zu entfernen und einmal pro Woche muss das gesamte Katzenklo gründlich gereinigt werden. Bei der Auswahl der Einstreu können Katzen durchaus sehr wählerisch sein, schließlich gilt es, sich am stillen Örtchen wohl zu fühlen. Tierbesitzer können im Zoofachmarkt aus einem breiten und sehr hochwertigen Sortiment auswählen. Geruchsfrei, locker und staubfrei sollte sie sein, doch ob pflanzliche oder klumpende Streu: Das Akzeptanzverhalten der Tiere ist entscheidend für die Wahl der idealen Streu.

 

Geschicklichkeit Ausleben und Übern

Spielerisch baut die Katze überschüssige Energie ab und leidet nicht unter Langeweile. Um sich so richtig austoben zu können, gehören zu den beliebten Klassikern die Katzenangel mit Federbüschel, die überaus geliebten Stoffmäuse sowie Softbälle. Sehr empfehlenswert sind auch entsprechende Intelligenzspielzeuge. Futterlabyrinthe, Fummelbretter und Co. regen das Katzenköpfchen spielerisch an und trainieren zugleich Kreativität und Geschicklichkeit. Dabei muss sich der Minitiger sein Futter spielerisch erarbeiten und die Snacks durch Labyrinthe steuern oder aus kleinen Behältern herausfummeln. Auch Spielschienen mit kleinen Bällen trainieren die Sinne der Katzen. Mit dem richtigen Pfotengeschick müssen sie die Kugeln durch die Schienen jagen und anschubsen. Das befriedigt zudem ihren natürlichen Jagdinstinkt.

 

Für Sicherheit unterwegs

Selten geliebt, aber manchmal eben notwendig, wenn beispielsweise ein Besuch beim Tierarzt ansteht: Transportboxen aus Kunststoff werden häufig genutzt. Bei der Anschaffung einer solchen Box empfiehlt es sich, ein Modell zu wählen, das über eine Dachöffnung verfügt. Das erleichtert das Verfrachten zuhause und das Herausholen der Katze in der Tierarztpraxis. Ansonsten bietet der Fachhandel vom klassischen Weidenkorb bis hin zur Tragetasche aus Leder eine Vielzahl weiterer Modelle an.

Themenwelt Indoor Katze

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