Themenwelt - Lernen und Erziehen von Hund und Katze

Mit Liebe und Verständnis

Ebenso wie der vierbeinige Freund Regeln des Zusammenlebens mit seinem Menschen erlernen muss, gilt es auch für den Zweibeiner, die Körpersprache seines Tieres richtig zu deuten, um von vornherein Missverständnisse zu vermeiden. Und natürlich gibt es entscheidende Unterschiede bei der Erziehung von Hunden und Katzen.

 

Kein Hund macht irgendetwas vorsätzlich, um damit seinen Menschen zu ärgern. Das Problem hat in der Regel nicht das Tier, sondern wir Menschen machen es zu einem Problem und  haben versäumt,

es dem Hund richtig zu lehren. Damit aus dem Hund ein perfekter Begleiter wird, kann ein sinnvolles Erziehungsprogramm während der ohnehin täglich eingeplanten Spaziergänge erfolgen. Sie bieten ideale Voraussetzungen, seinem treuen Freund wichtige Erziehungslektionen auf spielerische Art und Weise zu vermitteln. Ob Gehorsam, Impulskontrolle oder Tricks: Die Dauer, die  unterschiedlichen Übungen zu erlernen, ist abhängig von der Persönlichkeit und Entwicklung jedes Hundes. Wichtig ist es, sich mit Geduld zu wappnen, wenn es bei dem einen oder anderen spielerischen Erziehen doch etwas mehr Durchhaltevermögen erfordert.

 

So lernen Hunde

Als wahre Weltmeister im Beobachten lernen Hunde ein Leben  lang und entwickeln ein sehr feines Gespür für die Stimmungslage ihres Menschen. Sie registrieren genau die Körperhaltung und -gerüche ihres zweibeinigen Freundes. Ereignisse können sie miteinander verknüpfen, wenn diese nahezu zeitgleich passieren, d. h. das unmittelbare Aufeinanderfolgen zweier Aktionen ist extrem wichtig, um eine Assoziation zu festigen. Nur so kann der Vierbeiner Zusammenhänge erlernen. Auf dem Weg zur Stubenreinheit ist regelmäßiges Gassigehen sehr wichtig. Nach jeder Mahlzeit oder Nickerchen muss der Hund an die frische Luft und ratsamerweise zu seinem angestammten Platz, um sich zu lösen. Sollte in der ersten Zeit doch einmal etwas danebengehen, sind entsprechende feuchtigkeitsundurchlässige Unterlagen hilfreich, die das kleine Malheur schnell aufsaugen.

 


Positive Verstärkung und richtig Loben


Wer seinem Hund zeigt, dass es sich lohnt ein gewünschtes Verhalten zu zeigen, wird schnell erkennen, dass der Vierbeiner diese Tätigkeit häufiger ausführen wird. Je häufiger dieses positive Verhalten trainiert wird, desto besser erlernt der Hund, sich wie gewünscht zu benehmen.

 

Ein Lob in Form eines motivierenden Wortes oder als Extraportion Streicheleinheiten ist für den Hund das Allergrößte. Der Vierbeiner nimmt das Lob als Bestätigung an, dass er etwas richtig gemacht hat und für dieses Lob können verschiedene Dinge zum Einsatz kommen. Neben Futter und Spieleinlagen ist es vor allem die Stimme, mit der ein Hundebesitzer bei seinem Liebling viel erreichen kann. Mit klaren, deutlichen Worten, aber niemals laut oder gar schreiend, muss jede Belobigung erfolgen. Hunden Gewohnheiten beizubringen, wird durch Wiederholungen erzielt.



Leinen als Kommunikationsmittel

Neben der Stimme und der Körpersprache gibt es ein paar praktische Hilfsmittel, die eine sinnvolle Ergänzung für Übungen und Trainingseinheiten mit dem Vierbeiner darstellen. Der Fachhandel bietet eine umfangreiche Auswahl an Erziehungsleinen und  -geschirren. Rücksichtvoll aber konsequent und bestimmend können Hundehalter mit Hilfe dieser, Tempo und Stopps einlegen und die Aufmerksamkeit der Tiere auf sich ziehen. Die richtige Leinenführung signalisiert stets Verbundenheit und Zuverlässigkeit.

 

Auch Katzen müssen Lernen

Eine Katze zu erziehen, sie zu lehren, was erlaubt und was tabu ist, setzt zuallererst einmal voraus, dass Halter sich mit ihren Ansprüchen auseinandersetzen und sie nicht mit persönlichen Vorstellungen überfordern, die sie gar nicht erfüllen kann. Vielmehr sind  Geduld, Aufmerksamkeit und Zuwendung das beste Mittel, sie in ihrem positiven Verhalten zu bestärken und zu loben. Konsequenz ist eines der wichtigsten Bestandteile bei der Katzenerziehung. Einmal verboten, muss verboten bleiben, denn Ausnahmen interpretieren die Schlaumeier als Aufhebung der alten Regel. Eine Katze kann nicht verstehen, warum sie heute im Bett ihres Menschen liegen darf und am nächsten Tag nicht. Daher ist es wichtig, dass aufgestellte Regeln auch von allen Familienmitgliedern konsequent beachten werden. Ein deutliches „Nein“, ein Händeklatschen oder auch der Griff zur Wasserspritze sollte den Frechdachs veranlassen, künftig vom unerwünschten Verhalten abzusehen. Wichtig ist allerdings, dass der Tadel während der Missetat erfolgt, denn die Zurechtweisung unmittelbar nach der „Tat“ verbindet die Katze nicht mehr mit ihrer vollzogenen Eskapade.

 

Üben, üben, üben heißt es auch bei der Stubenreinheit kleiner Tiger. Damit sie künftig den Weg zu ihrem stillen Örtchen ohne Probleme aufsuchen, müssen neben Geduld und Feingefühl auch die Bedingungen stimmen. Der richtige Standort, das ideale Katzenklo sowie die Streu sind wichtige Voraussetzungen, dass der kleine Schlaumeier sein „Geschäfts-Areal“ als angenehm betrachtet und dieses akzeptiert.

 

Belohnen ist besser…

Katzen sind sehr einfühlsam und es verlangt von uns ein gewisses erzieherisches Fingerspitzengefühl, unliebsame Eigenarten zu unterbinden. Besitzer einer Samtpfote sollten sich immer bewusstmachen, dass die Logik der Katze anders funktioniert als die unsere. Mit Belohnungen erreichen Sie vielmehr als mit Strafen. Versuchen Sie so oft wie möglich, das Wohlverhalten der Katze zu loben. Gerne mit einem spannenden Spiel oder liebevollen Streicheleinheiten.

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