Unterschiedliche Fütterungsmethoden von Hund und Katze

Die Ess-Klassen im Napf

 

Die Gesundheit ihrer Hausgenossen zu unterstützen und zu erhalten, ist ein zentrales Anliegen vieler Tierhalter. Ihren Vierbeinern die optimalen Haltungsbedingungen zu bieten, bildet die Basis jeder Tiergesundheit und die richtige Ernährung ist dabei ein wesentlicher Bestandteil, um ein glückliches und gesundes Leben von Hund und Katze zu gewährleisten.

 

Neben Nass- und Trockenfutter, BARF sowie unterschiedlichen Sonderformen einer gesunden und ausgewogenen Ernährung, stehen Tierhaltern verschiedene Fütterungsmethoden zur Auswahl, die im

Zoofachmarkt erhältlich sind. Wir erklären die Unterschiede:

 

Trockenfutter – Aufgrund seines geringen Feuchtigkeitsanteils von bis zu zehn Prozent, ist es deutlich energiereicher als beispielsweise die gleiche Menge Nassfutter. Aus diesem Grund müssen Tierhalter, die sich zu dieser Form der Ernährung ihres Vierbeiners entscheiden, kleinere Mengen des Futters verabreichen. Ein gesunder Nebeneffekt: Das Kauen der Kroketten fördert die Zahnsteinreduktion und unterstützt die Zahnpflege der Tiere. Wichtig ist, dass sowohl Hunden wie auch Katzen wegen des geringen Wassergehalts der Nahrung stets frisches Trinkwasser zur Verfügung steht und die Tiere dieses in ausreichenden Mengen zu sich nehmen. Katzenhaltern wird zudem empfohlen, mehrere Wasserquellen in Haus oder Wohnung bereitzuhalten, da dieses Trinkangebot den natürlichen Gewohnheiten der Samtpfoten am nächsten kommt.

 

Nassfutter – Mit saftigen Stücken, in Sauce oder Gelee, wird Feuchtnahrung im Fachhandel angeboten und ist durch ihren intensiven Geruch bei vielen Hunden und Katzen äußerst beliebt. Mit Blick auf die Samtpfote entspricht Nassfutter generell eher ihren natürlichen Fressgewohnheiten als Trockenfutter. Um den Energiegehalt von Trockenfutter zu erreichen, benötigen die Tiere größere Futtermengen der Nassnahrung. Der Grund hierfür liegt in der hohen Restfeuchte des Futters, denn Nassfutter hat einen Wasseranteil von bis zu 80 Prozent und garantiert somit die Aufnahme von Flüssigkeit bereits während des Fressens. Dennoch muss selbstverständlich auch bei dieser Art der Fütterung immer ein Napf mit frischem Trinkwasser bereitstehen

 

Mischfütterung – Wer bereits gute Erfahrungen mit der Kombination von Trocken- und Nassfutter gemacht hat, kann auch mit der Mischfütterung für viel Abwechslung im Napf von Hund und Katze sorgen. Gleichwohl sollten Halter nicht beide Futtersorten zusammen mischen, sondern diese ihren vierbeinigen Freunden stets getrennt anbieten.

 

BARF – Mit dieser speziellen Fütterungsform auf der Basis von rohem Fleisch werden die Vierbeiner auf möglichst natürliche und artgerechte Weise ernährt. Während die Katze reiner Fleischfresser (Carnivore) ist, sind Hunde keine strikten Fleischfresser. Als Omnivore, also als Allesfresser, nehmen sie überwiegend tierische Nahrung, aber eben auch pflanzliche Kost auf. Eine BARF-Mahlzeit für Hunde setzt sich aus rohen tierischen Zutaten, Obst und Gemüse zusammen. Außerdem können Knochen, Knorpel, Blut sowie Innereien gefüttert werden. Öle, Kalziumprodukte und Getreide sind wichtige Ergänzungen der Ernährung. Auch für die Katze ist es nicht allein mit rohem Fleisch getan und neben rohem Fleisch müssen lebenswichtige Zutaten, wie Innereien, Obst und Gemüse sowie wertvolle Öle und Mineralien als Nahrungsbestandteile enthalten sein. Tierhalter finden in den Zoofachmärkten eine breite Palette fertiger sowie hochwertiger BARF-Menüs.

 

Sonderfütterungen – Halbfeuchte Nahrung oder die Trockenfuttervariante mit der Bezeichnung „kaltgepresst“ dienen insbesondere Hundehaltern als weitere ausgewogene und naturnahe Ernährungsformen. Die softe Konsistenz halbfeuchter Nahrung zeichnet sich durch eine hohe Bekömmlichkeit aus und genießt aufgrund des appetitanregenden Geruchs selbst unter wählerischen Tieren eine hohe Akzeptanz. Schonend verarbeitet enthält der softe Gaumenschmaus in der Regel eine Restfeuchte von 16 Prozent. Für empfindliche Vierbeiner mit Allergien oder Unverträglichkeiten garantiert getreidefreies Halbfeuchtfutter eine  bekömmliche Ernährungsform.

 

Ein Vorteil der im Kaltpressverfahren hergestellten Futtermittel ist der Erhalt aller Rohstoffe. Aufgrund des äußerst schonenden  Vorgangs müssen Bestandteile wie Vitamine und Mineralien dem kaltgepressten Futter nicht extra hinzugefügt werden. Somit ist kaltgepresstes Hundefutter besonders naturnah und orientiert sich an den natürlichen Ernährungsweisen der Vierbeiner.

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